Reise-Israel


Reisebericht über unsere SZ-Leserreise
"Die Höhepunkte ISRAELS"


1. Tag: Dienstag, 20. Mai 2008: Taxi-Sonntag holte uns pünktlich 5.45 Uhr ab zum Bus nach dem Flughafen Berlin-Schönefeld, wo es nach langen Sicherheitskontrollen 11.15 Uhr mit einem Flugzeug der El AL nach Tel Aviv, Flughafen "Ben Gurion" ging. Unsere Reisegruppe bestand aus 16 Mitreisenden und Enrico, unserem Reiseleiter der SZ. Ein Bus des israelischen Reiseunternehmens AMIEL mit dem Reiseleiter Elan und dem Busfahrer Dani brachte uns nach Jerusalem, der Hauptstadt Israels zu unserem schönen 4*Hotel "The Jerusalem Olive Tree" (=Olivenbaum). Wir bezogen unsere Zimmer im 6. Stock und erhielten 19 Uhr Ortszeit (eine Stunde Zeitunterschied zu unserer MEZ-Sommerzeit) das erste vielfältige Abendbrot vom Bufett mit 5 Gängen . Danach bummelten wir noch eine Weile in der Hotelumgebung umher.

 

Unser Hotel in Jerusalem

2. Tag: Mittwoch, 21. Mai 2008: Wecken durch Hoteltelefon war in der Regel 6.30 Uhr, 7.00 Uhr wollten wir in Ruhe gut und ausgiebig frühstücken, denn in den folgenden Tagen ging es immer 8.00 Uhr mit dem Bus nach der Frage von Elan. "Kulan kahn"(alle da?) los. Wir hatten tatsächlich ein Mammutprogramm, wie im Reiseplan der SZ-Reisen vorgesehen. Den Besuch Jerusalems begannen wir auf dem Ölberg, ein Blick von da oben, der unvergesslich bleibt. Über den Palmsonntagsweg begann der Abstieg zum Garten von Gethsemane mit seinen jahrtausende alten Olivenbäumen. Die Altstadt Jerusalems betraten wir durch das Löwentor, auf der Via Dolorosa folgten wir den 14 Stationen des Kreuzweges bis zur Grabeskirche, viele Besichtigungen von Kirchen und den beeindruckenden Totenruhestätten sowie des Abendmahlsaales folgten bei herrlichstem Wetter und schönen Anlagen mit vielen Blumen sowie Menschen aus aller Welt. Abends waren wir voller wunderbarer Eindrücke in unserem Hotel beim Abendessen in Jerusalem. Doch das war noch nicht alles, denn Elan und Dani boten uns eine nächtliche Stadtrundfahrt durch Jerusalem einschl. Besuch eines Basars an, was wiederum ein tolles Erlebnis war. Wir fuhren durch die verschiedenartigsten Stadtviertel (jüdisches Viertel, Altstadtmauer bzw. Zentrum u.a.) und als es dann dunkel war, erreichten wir die Haas-Promenade und bekamen bei einem Gläschen Rotwein und einem sehr schönen Vortrag von Elan über das erstrahlende Jerusalem als die schönste Stadt der Welt eine tolle Stimmung.

 

Blick vom Ölberg auf Jerusalem

3.Tag: Donnerstag, 22. Mai 2008: Das Besichtigungsprogramm begann auf dem Tempelberg mit Felsendom und Al-Akza-Moschee, zwei herrliche Gebäude aus dem 7. Jahrhundert nach Chr. (leider kein Zutritt). Die westliche Stützmauer dieses Plateaus ist der heiligste Ort der Juden, bekannt als die Westmauer oder Klagemauer. Danach ging es in den ältesten Teil Jerusalems, der Davidstadt auf dem Berg Ophel, wir besichtigten nach einer Filmvorführung über die historischen Anlagen bzw. Ausgrabungen eine uralte durch eine Quelle (Gishon-Quelle) ganzjährige Wasserversorgung. Der Bus brachte uns anschließend nach Bethlehem zur Besichtigung der Geburtskirche Jesus. Damit noch nicht genug der Erlebnisse an diesem Tag, es folgten die "Chagall-Fenster" in der Synagoge des Hadassah Medical Center im Stadtteil En Kerem, welche die 12 Stämme Israels darstellen. Zum Tagesabschluß wurde uns durch eine sehr gute Folklore-Gruppe mit jungen Leuten, netten Kostümen und viel Musik ein Eindruck von der Folklore Israels geboten.

 

4.Tag: Freitag, 23. Mai 2008: Das Gebäude der Knesseth und die darum liegenden Einbauten sowie der größten 5 m hohen Menora (Israels offizielles Emblem) war erster Besichtigungspunkt des 4. Tages, weiter ging es zum Modell der antiken Stadt Jerusalem mit ausführlichen Erklärungen von Elan und zum" Schrein des Buches" mit den legendären Schriftrollen der ältesten Bibeltexte. Anschließend stand die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem mit dem zutiefst beeindruckenden Museumsbesuch auf unserem Programm sowie der Herzl-Park auf dem 890 m hohen Mount Herzl (höchste Erhebung Jerusalems) mit den Grabstätten von Yitzhak Rabin und Frau Lea, Grabstätte von Theodor Herzl (Begründer des Zionismus) u.a. berühmten Persönlichkeiten. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, was uns Gelegenheit für einen individuellen Bummel durch die Altstadt von Jerusalem über die Via Dolorosa, nettes Kaffeetrinken, dann über alte Dächer und hinüber ins armenische Viertel mit dem Sitz des Patriarchen und der St.Jakobs-Kirche führte, ein wohltuend ruhiges Viertel ohne Restaurants und Geschäfte. Wir beobachteten am Freitag die jüdischen Familien bei ihrem Gang zu den Kirchen und zur Klagemauer und schlenderten durch alte Gassen und Höfe zum Hotel zurück zum Kofferpacken und zu einem sehr schönen Abendbrot. Zum Abschluß unseres tollen Aufenthaltes in Jerusalem fanden wir einen wunderschönen Platz im Garten des schönsten Hotels in ganz Israel im "American Colony" (ehem. Stadtpalais eines Paschas) und hatten noch einen lauen Sommerabend und den Genuß von gutem Rotwein.

5.Tag: Sonnabend, 24. Mai 2008: Die Fahrt von Jerusalem durch das Jordantal bis zum Toten Meer ging durch die Wüste Negev. Unser erster Busstopp war in Qumram, der Fundort der Bibelschriftrollen (Ausstellung über die Schriftrollen in Jerusalem im Schrein des Buches).Weiter fuhren wir nach Massada zu den Ruinen des Herodes-Palastes auf einem Felsplateau, mit der Seilbahn schwebten wir hinauf, wo im Jahre 73 1000 jüdische Aufständische sich freiwillig getötet haben, um nicht unter römischer Herrschaft in Sklaverei zu geraten . Das Mittagessen gab es in einem Hotel direkt am Toten Meer in En Gedi, wo danach unser Gaudi mit den Schlammpackungen und " Baden" im Toten Meer stattfand. Unser Dani blies zur Abfahrt mit dem Bus bis zum Tagesziel am See Genezareth, das "Ramot Resort"Hotel, mit Blick auf den See, unterhalb der Golan-Höhen (gegenüber von Tiberias, ein wunderschöner Blick, besonders abends mit der erleuchteten Stadt). Wir bezogen unsere Zimmer bzw. Appartements, denn es war gut eingerichtet mit Sitzecke, Balkon usw ., das Essen war wieder sehr gut und wir hätten dort gerne noch weitere Tage verbracht.

 

6.Tag: Sonntag, 25. Mai 2008: Der Tag führte uns rund um den See Genezareth mit dem Bus, als erster Halt war der Berg der Seligpreisung mit wunderschönem Blick über den See (dort hat Jesus das erste Vaterunser in der Bergpredigt gesprochen), danach stand die Besichtigung der Primatkapelle Santi Petri, ein Spaziergang durch Bananenplantage, Haus des Petrus und die Orte der Predigten von Jesus in Kapernaum und Tabgha, Mittagessen war traditionell mit Petrusfisch (Barsch) für uns viele Salate direkt am See Genezareth. Eine herrliche Bootsfahrt schloss sich an, Elan zeigte uns stolz seinen Kibbutz Ginosar, der gegenüber den Golan-Höhen liegt. Die Busfahrt führte uns durchs Taubental nach Nazareth zur Besichtigung der Verkündigungskirche über Kana (Jesus verwandelte Wasser in Wein). Die Verkündigungskirche ist ein imposantes Bauwerk, 1966 rekonstruiert bzw. als Renaissanceimitation nach Überlieferungen der großen christlichen Konfessionen erbaut. Der Abend wurde mit einem kühlen Trunk auf dem Balkon nach dem guten Abendessen und voller Eindrücke beschlossen.

7.Tag: Montag, 26. Mai 2008: Die Besichtigungstour wurde am letzten Tag mit der Mittelmeerregion fortgesetzt bzw. abgeschlossen. Wir besuchten Acco, die Kreuzfahrerstadt mit der Festung ehem. Ritterhallen (arabischer Charakter), bestaunten beim Durchfahren Haifa als größte Hafenstadt unterhalb des Berges Carmel, hielten für einen Fotostopp vor der deutschen Kolonie und fuhren dann hinauf zur Besichtigung der Bahai-Gärten, eine farbenprächtige Anlage um den Bahai-Schrein. Das Mittagessen war für uns in Daliyat el Carmel, eine Wohnstadt der Drusen bestellt , wir bekamen Felafel (Kichererbsenbällchen im Fladenbrot) Salate, Oliven, Feigen, danach Baclava,(Nussbrot) Kaffee alles i.o. Als weiteres Ziel fuhren wir nach Caesarea, besichtigten die Ausgrabungen der antiken Festungen der Römer wie Amphitheater, Hippodrom, Forum, Aquädukt. Zurück zum See Genezareth fuhren wir über das Jordantal und konnten die Stelle sehen, wo Johannes die Taufhandlungen vornahm (was auch heute noch dort vonstatten geht). Die Zeit nach dem guten Abendbrot konnte jeder nutzen zum Schlafen bzw. Ausruhen, denn 23 Uhr war Wecken, Koffer zum Bustransport, Kaffee und süße Stücke einnehmen, Abfahrt 0.30 Uhr, Ankunft Tel Aviv Flughafen 2.30 Uhr, Abflug nach umfangreichen gründlichen Kontrollen 6.20 Uhr, Landung in Berlin 10.30 Uhr und mit Bus und Taxi Ankunft in Schwepnitz gegen 13 Uhr.

Ein wunderbarer, toller, erlebnisreicher Urlaub ist vorüber - auf ein neues 2009 ?

 

 

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